Kleine Land-Chronik

Die bedeutendsten Grundwasservorkommen Leipzigs lagern in der Muldeaue im Gebiet zwischen Thallwitz und Canitz, ca. 30 km östlich der Stadt.

1907 Stadt Leipzig kauft ca. 800 ha Land im mittleren Muldetal
1912

Inbetriebnahme des Wasserwerkes Canitz

1943 

 

Eröffnung des Wasserwerkes Thallwitz

Versorgung von Leipzig zu 50 % durch die Wasserwerke Canitz, Thallwitz und Naunhof 1 und 2

nach 1945

intensive landwirtschaftliche Nutzung der Flächen innerhalb der Trinkwasserschutzzonen

seit Anfang der 70er Jahre

bedrohlicher Anstieg der Nitratgehalte im Grundwasser

nach 1989
Rückübertragung der Flächen in die Verfügung der Stadt Leipzig

1991

Stadtverordnetenbeschluss: Geschäftsbesorgungsauftrag für das Gut Canitz an die Leipziger Wasserwerke

1992 - 1994

Umstellung des Gutes Canitz auf ökologischen Landbau und Bewirtschaftung nach Richtlinien der Gäa

1994

Gründung der Wassergut Canitz GmbH
bis 2004
Mitglied der Gäa
seit 2004
Mitglied Bioland